Deine Geschichte, deine Worte: Faustica unterstützt dich beim Schreiben und Planen deines Romans mit Werkzeugen für Text, Handlung und Figuren – ohne generative KI. Du schreibst selbst, sammelst Ideen und entwickelst deine Szenen in deinem eigenen Tempo. Deine Projekte bleiben lokal, und du kannst auch ohne Internetverbindung arbeiten. Probiere Faustica 30 Tage kostenlos aus.
Diese Seite zeigt dir, wie du deinen Schreibprozess ohne KI-Assistenz gestaltest und welche Werkzeuge dir beim Planen und Überarbeiten helfen. Außerdem erfährst du, wie sich generative KI von anderen Softwarefunktionen unterscheidet und worauf du bei der Auswahl eines Schreibprogramms achten kannst.
Diese Schreibakademie gehört zu Faustica. Der Vergleich beruht auf dokumentierten Herstellerangaben. Angaben zu anderer Software findest du mit Quellen am Ende der Seite; prüfe vor dem Kauf die aktuellen Herstellerinformationen.
Was in Schreibprogrammen als KI zählt
Im Alltag wird „KI“ für sehr Verschiedenes verwendet. Für die Wahl einer Schreibsoftware hilft eine einfache Unterscheidung:
- Generative KI erzeugt neuen Text oder verändert vorhandenen: Sie entwirft Absätze nach einer Anweisung, formuliert Sätze um, kürzt, erweitert, fasst zusammen oder ahmt einen Stil nach. Dahinter stehen große Sprachmodelle, die meist auf Servern des Anbieters laufen.
- Klassische Prüf- und Zählwerkzeuge arbeiten nach festen Regeln oder Wörterbüchern: Rechtschreibprüfung, Synonymlisten, Wortzähler, Wiederholungs- oder Lesbarkeitsanalysen. Sie markieren und zählen, schreiben aber nichts für dich.
Die Grenze ist nicht immer scharf, manche Korrekturdienste nutzen inzwischen ebenfalls Sprachmodelle. Wenn auf dieser Seite von „Schreibsoftware ohne KI“ die Rede ist, geht es um Programme ohne generative KI. Klassische Hilfen gehören selbstverständlich zu einem guten Schreibprogramm dazu.
Wo KI heute in Schreibsoftware steckt
Einige Beispiele, jeweils nach Angaben der Hersteller:
- Microsoft Word: Laut Microsoft enthalten die Desktop-Apps von Microsoft 365 Single Copilot, mit Nutzungsgrenzen.
- Google Docs: Google beschreibt in seiner Hilfe Gemini in Docs, das Text entwerfen, umformulieren, kürzen oder erweitern kann; Voraussetzung ist ein Workspace- oder Google-AI-Abo, das die Funktion enthält.
- Scrivener: Literature & Latte schreibt, Scrivener enthalte keine KI und schicke deinen Text nicht im Hintergrund irgendwohin.
- Das Betriebssystem: Auf dem Mac bietet Apple systemweite Schreibwerkzeuge an, die in Textfeldern vieler Programme erscheinen. Literature & Latte erklärt, dass die KI-Symbole, die manche in Scrivener sehen, genau daher stammen, und beschreibt, wo man sie in den Systemeinstellungen abschaltet.
Der letzte Punkt ist wichtig: Ein Programm ohne KI schließt nicht aus, dass dein Betriebssystem KI-Funktionen anbietet. Wer ganz darauf verzichten will, prüft auch die Einstellungen des Systems.
Warum Autorinnen und Autoren bewusst ohne KI schreiben
Es gibt gute Gründe, KI beim Schreiben zu nutzen: Manche recherchieren schneller, lassen sich beim Brainstorming anregen oder bekommen Unterstützung, wenn ihnen Rechtschreibung schwerfällt. Es gibt ebenso gute Gründe, darauf zu verzichten:
- Die eigene Stimme. Ein Roman lebt von Entscheidungen auf Satzebene. Wer Formulierungen vorgeschlagen bekommt, wählt aus, statt zu finden, und gewöhnt sich leicht an glatte Durchschnittssätze.
- Lernen durch Tun. Handwerk wie Dialog, Perspektive oder Spannung lernt man, indem man Probleme selbst löst. Ein Absatz, den du dreimal umgeschrieben hast, lehrt mehr als einer, den du hast umschreiben lassen.
- Vertraulichkeit. Bei KI-Diensten, die in der Cloud laufen, wird Text zur Verarbeitung übertragen. Was dabei mit ihm geschieht, regeln die Bedingungen des jeweiligen Anbieters, und die muss man lesen.
- Klare Verhältnisse bei der Veröffentlichung. Plattformen fragen zunehmend nach KI-Einsatz. Amazon KDP etwa verlangt beim Veröffentlichen, KI-generierte Inhalte (Text, Bilder, Übersetzungen) anzugeben; nur KI-unterstützte Inhalte, die du selbst geschrieben und mit KI bloß bearbeitet oder geprüft hast, musst du laut KDP nicht angeben. Wer ohne generative KI schreibt, muss diese Grenze gar nicht erst ziehen.
- Ruhe. Ein Programm, das nicht ständig Vorschläge anbietet, lenkt weniger ab.
Keiner dieser Gründe macht KI schlecht. Sie zeigen aber, dass „ohne KI“ eine bewusste Entscheidung ist, keine Rückständigkeit.
So erkennst du Schreibsoftware ohne KI
- Lies die Herstellerangaben. Suche auf der Website nach „KI“, „AI“, „Assistent“ oder Namen wie Copilot und Gemini. Manche Hersteller äußern sich ausdrücklich dazu.
- Prüfe Menüs und Symbolleisten in der Testversion. Gibt es Befehle wie „Umschreiben“, „Fortsetzen“ oder „Formulieren“?
- Prüfe den Tarif. KI-Funktionen sind oft an bestimmte Abos gebunden. Dasselbe Programm kann je nach Tarif mit oder ohne KI kommen.
- Prüfe das Betriebssystem. Systemweite Schreibwerkzeuge lassen sich in den Einstellungen meist einschränken oder abschalten.
- Lies die Datenschutzhinweise. Wenn ein Programm Text zur Analyse an Server schickt, steht das dort.
Ohne KI vorankommen: was stattdessen hilft
Die Aufgaben, für die viele KI nutzen, lassen sich auch anders lösen, oft mit Werkzeugen, die längst in Schreibprogrammen stecken.
Ideen finden: Mindmaps, Fragenkataloge zu Figuren und freies Schreiben auf Zeit. Wer festhängt, schreibt zehn Minuten ohne Pause alles auf, was der Szene passieren könnte, und streicht danach. Mehr dazu in Schreibblockaden überwinden.
Formulieren: Ein Synonymwörterbuch schlägt Wörter vor, nicht Sätze, die Entscheidung bleibt bei dir. Lautes Lesen zeigt holprige Stellen zuverlässiger als jedes Werkzeug.
Überarbeiten: Wiederholungsanalyse, Satzlängen und Dialoganteil machen Muster sichtbar. Was du daraus machst, entscheidest du. Die Methode dahinter beschreibt Einen Roman selbst lektorieren.
Feedback: Testleserinnen und Testleser, eine Schreibgruppe oder ein Lektorat geben Rückmeldungen, die auf Leseerfahrung beruhen.
Dranbleiben: Tagesziele, Schreibzeiten und eine sichtbare Wortstatistik ersetzen den Antrieb, den manche sich von einem Assistenten erhoffen.
Typische Fehler
- „Ohne KI“ mit „ohne Hilfe“ verwechseln. Rechtschreibprüfung, Synonyme und Statistik sind keine generative KI und erleichtern die Arbeit.
- Nur das Programm prüfen. Systemweite Schreibwerkzeuge oder Browser-Erweiterungen können trotzdem Vorschläge machen.
- Andere für ihre Entscheidung abwerten. Wie jemand schreibt, ist seine Sache. Für dich zählt, dass deine Entscheidung bewusst ist.
- Den Tarifwechsel übersehen. Ein Update oder ein neuer Tarif kann KI-Funktionen nachträglich hinzufügen. Wirf nach großen Updates einen Blick in die Menüs.
Praxistipps
- Formuliere für dich eine kurze Regel, etwa „KI höchstens für Recherche, nie für Text“ oder „gar nicht“. Eine feste Regel erspart die Entscheidung im Einzelfall.
- Wenn dir neben dem Verzicht auf KI auch lokale Speicherung wichtig ist, lies Schreibsoftware ohne Abo und Cloud.
- Welche Funktionen ein Schreibprogramm sonst braucht, erklärt Schreibprogramme für Romane – worauf kommt es an?.
Teste Faustica 30 Tage kostenlos
Faustica enthält keine KI-Funktionen. Es formuliert keine Sätze, schreibt nichts um und schickt deinen Text an keinen Server; Schreiben und Planen funktionieren offline und ohne Konto. Systemweite Funktionen deines Betriebssystems liegen außerhalb des Programms und lassen sich nur in den Systemeinstellungen steuern.
Für die Arbeit ohne KI bringt Faustica klassische Hilfen mit: Im Editor gibt es Offline-Synonyme aus lokalen Wortlisten, eine Wiederholungsanalyse, einen Fokus-Modus, ein Tagesziel und einen Fokus-Timer. Die Statistik zeigt Satzlänge, Dialoganteil, Kapitellängen und deinen Schreibverlauf, lokal berechnet. Ideen sammelst du in Mindmaps und Notizen.
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Mit Faustica schreibst und planst du offline, speicherst deine Projekte lokal und brauchst dafür kein Faustica-Konto. Kapitel, Figuren und Recherchematerial bleiben direkt bei deinem Text.
Teste Faustica 30 Tage kostenlos und finde heraus, wie es zu deiner Arbeitsweise passt. Danach kannst du die Version für deine Plattform als Einmalkauf erwerben: für Windows im Microsoft Store, für macOS im Mac App Store. Beide Versionen werden separat über den jeweiligen Store angeboten. Bereits vorhandene Texte kannst du als Word- oder Markdown-Dateien importieren und in Faustica weiterbearbeiten.
Alle Funktionen von Faustica im Überblick
Häufige Fragen
Ist eine Rechtschreibprüfung schon KI?
In der Regel nicht im Sinne generativer KI. Klassische Rechtschreibprüfungen vergleichen mit Wörterbüchern und Regeln. Manche neueren Korrekturdienste nutzen allerdings Sprachmodelle; das steht dann meist in der Beschreibung des Dienstes.
Muss ich angeben, wenn ich KI beim Schreiben genutzt habe?
Das hängt davon ab, wo du veröffentlichst. Amazon KDP verlangt die Angabe KI-generierter Inhalte, nicht aber rein KI-unterstützter. Verlage, Agenturen und Wettbewerbe haben eigene Regeln, die du im Einzelfall nachlesen solltest.
Kann ich in einem Programm ohne KI später doch KI-Werkzeuge nutzen?
Ja, wenn du willst, über einen separaten Dienst, in den du Text kopierst. Der Vorteil eines KI-freien Schreibprogramms ist, dass das eine bewusste Handlung bleibt und nicht nebenbei passiert.
Schreibe ich ohne KI langsamer?
Beim reinen Textausstoß vielleicht. Ob das am Ende ins Gewicht fällt, hängt davon ab, wie viel Zeit du sonst ins Prüfen und Überarbeiten generierter Vorschläge steckst. Viele Romane scheitern weniger am Tempo als am Dranbleiben.
Quellen
Recherche: Oktober 2026, anhand der unten verlinkten Seiten der Hersteller und Plattformen.
- Gemini in Google Docs: support.google.com/docs/answer/13447609
- Scrivener und KI, Apple-Schreibwerkzeuge auf dem Mac: literatureandlatte.com/blog/scrivener-and-ai-why-do-i-see-ai-prompts-in-my-scrivener-projects-on-mac
- Amazon KDP, Inhaltsrichtlinien zu KI: kdp.amazon.com/en_US/help/topic/G200672390