Beim Überarbeiten tritt die Kapitelliste zurück: Über dem Text wählst du das Kapitel und blätterst vor und zurück. Die rechte Seitenleiste wird breiter und bietet Kommentare, Markierungen, Kapitel-Protokoll, Figur folgen, Fehlerkatalog, Stilblatt, Wiederholungen, Kompendium und Notizen.
Mit farbigen Markierungen kennzeichnest du Textstellen nach Kategorien wie Logik, Stil oder Kürzen, dieselben wie bei den Kommentaren. Die Liste „Markierungen“ zeigt alle Stellen nach Kapiteln, ein Klick springt hin. Markierungen setzt du in beiden Modi, sie sind ein Arbeitswerkzeug und landen nicht im Export. Kommentare, Erwähnungen und Markierungen lassen sich im Text jederzeit aus- und einblenden.
„Figur folgen“ hebt alle Stellen hervor, an denen eine Figur, ein Ort oder ein anderer Kompendium-Eintrag vorkommt, zeigt die Zahl je Kapitel und springt von Stelle zu Stelle, auch über Kapitelgrenzen. Kapitel, die laut Kapitel-Protokoll aus ihrer Sicht erzählt werden, sind gekennzeichnet, auch wenn ihr Name dort gar nicht fällt, wie bei einer Ich-Erzählerin.
Der Fehlerkatalog prüft das ganze Manuskript auf doppelte Leerzeichen, Leerzeichen vor Satzzeichen, fehlende Leerzeichen nach Kommas und doppelte Punkte und korrigiert sie mit einem Klick. Doppelte Wörter und gerade Anführungszeichen zeigt er als Hinweise. Dazu kommen eine Checkliste typischer Prüfpunkte, die du ergänzen kannst, und Fehlerarten wie Perspektive, Zeitform oder Anschlussfehler, die du als Kategorien übernimmst.
Im Kapitel-Protokoll hältst du je Kapitel fest, was geschieht, aus wessen Sicht erzählt wird, welche Figuren vorkommen, wo die Szene spielt, was am Ende anders ist und welche Fragen offen bleiben. Vorschläge kommen aus den Kompendium-Einträgen, die im Kapitel genannt werden. Die Übersicht aller Kapitel speicherst du als Word oder PDF. Im Stilblatt sammelst du Festlegungen zu Erzählweise, Schreibweisen, Namen, Zahlen und Typografie, auf Wunsch als Vorlage für weitere Projekte, und speicherst es als PDF, etwa für dein Lektorat.